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Nacht der offenen Kirchen

Kirche bunt und vielfältig
Die Nacht der offenen Kirchen bringt Konzerte, Meditationen und Late-Night-Shopping am 26. September nach Aschaffenburg. Die Kirchentüren öffnen sich auch am 2. Oktober in Würzburg.

„Offenheit für neue Begegnungen und Erfahrungen“, ist für Anke Haas, Sozialpädagogin im Pastoralen Raum Aschaffenburg und Teil des Vorbereitungsteams, einzige Voraussetzung für den Besuch der Aschaffenburger Nacht der offenen Kirchen. Veranstalter sind der katholische Pastorale Raum, die evangelische Gesamtkirchengemeinde und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen.

Aschaffenburg: Eine ökumenische Tradition

Eröffnet wird die Nacht um 18 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Agatha und einer Messfeier in der Muttergottespfarrkirche. Der Schlussgottesdienst findet um 22.30 Uhr in der Christuskirche statt. An einigen Punkten kann man sich auch leiblich stärken. Und: „Man kommt auch an Orte, die sonst verschlossen sind“, erklärt die Rektorin der Erwachsenenbildung im Martinusforum Dr. Ursula Silber, die im Organisationsteam mitarbeitet.

So ist es erstmals möglich, die Kirchenruine im Park Schöntal für eine biblische Nachtgeschichte zu betreten. Wer hier dabei sein möchte, sollte sich auf Grund des begrenzten Platzes vorher anmelden. Bei allen anderen Angeboten kann man einfach vorbei kommen. Auch Orte wie die Hauskapelle im Schönborner Hof, die Spitalkirche in der Lamprechtstraße und die Katharinenkirche in der Löherstraße sind geöffnet.

Gospel erklingen in Christus- und Muttergottespfarrkirche. Klassisch wird es in der Stiftsbasilika mit dem Chor Voces und Aufführungen der Orgelschüler des Regionalzentrums für Kirchenmusik. Die Franziskanische Gemeinschaft von Bethanien lädt in die Kirche St. Elisabeth zum Lobpreis ein, in der Sandkirche gibt es unter anderem ein Konzert des Vokalensembles „con spirito“.

Das Martinushaus bietet Gespräche, Meditation, Gesang und Kurzfilme an, in der Marktkirche St. Agatha interpretiert ein Poesie- und Clowntheater Franz von Assisis Sonnengesang. Ebenfalls zeigen das Ensemble MehrKlang und der Chor Mosaik Kostproben aus dem Stück „Mirjam – die Frau aus Magdala“. Vor der Kirche lädt die Initiative Maria 2.0 zu einem Lagerfeuersingen ein. Der Frauenbund gestaltet einen „Garten der Begegnung“ im Pfarrheim Marienstift, die Caritas lädt im Martinsladen zum Late-Night-Shopping mit Vintage-Kleidern ein, die Kirchliche Jugendarbeit nebenan zum Modell-Bau einer „Vision von Kirche“.

Würzburg: Offene Türen, offene Herzen

Spirituell und ermutigend, experimentell und aktuell wollen sich die Kirchen am 2. Oktober in Würzburg präsentieren. An insgesamt 22 Orten im Stadtgebiet öffnen sich zwischen 19 und 23 Uhr die Türen: Von Kiliansdom bis Stift Haug, von Deutschhaus- bis Franziskanerkirche, von St. Johannis bis Augustinerkirche werden Konzerte, Podiumsgespräche, Vorträge, Meditationen, Gottesdienste und Gebetsformate angeboten. In der „Genusskirche“ im Burkardushaus gibt es Köstliches für Leib und Seele, zudem soll der Marktplatz durch Mitmachaktionen zum „Pilgerort unter freiem Himmel“ werden. Hier wird um 23 Uhr zum Ende der Nacht der offenen Kirchen auch der Abschlusssegen gespendet.

„Kommen Sie mit offenem Herzen zu uns.“ Mit diesen Worten laden die Hauptorganisatorinnen ein – Pfarrerin Tanja Vincent, Koordinatorin der Evangelischen Innenstadtarbeit, und Gemeindereferentin Alexandra Eck, die für die Diözese die Würzburger Citypastoral koordiniert.

Neu ist ein Infostand am Domvorplatz. Ab 18.30 Uhr steht das Organisationsteam mit Veranstaltungstipps zum Gespräch bereit. Mit dabei sind außerdem zwei neue christliche Kirchenorte: Die Vineyard-Gemeinde im Beethoven-Areal und die russisch-orthodoxe Kirche in der Zellerau laden ein, ihre Räume und Traditionen kennenzulernen.

Burkard Vogt und Sebastian Haas

Komplettes Programm und weitere Informationen auf den Websites www.kirchennacht-wuerzburg.de und www.kirchennacht-aschaffenburg.de.

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