Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Jeder muss bei sich anfangen

Besser ist es dann, bei sich selbst anzufangen. Denn den Klimawandel kann jeder beeinflussen.
In diesen Tagen geht die Weltklimakonferenz in Warschau zu Ende. Allzu hoch sollte man seine Erwartungen nicht schrauben: Beschlüsse mit spürbaren Konsequenzen sind nicht zu erwarten, zu gewichtig sind Einzelinteressen der Länder, denen mehr Bedeutung beigemessen wird als dem Klimaschutz. Das ist traurig – gerade angesichts der eindringlichen Warnung durch den Taifun Haiyan, dem so viele Menschen auf den Philippinen zum Opfer gefallen sind. Die Katas­trophe hat viel Betroffenheit und Hilfsbereitschaft hervorgerufen, auch bei den Teilnehmern der Konferenz. Doch mit Spenden allein – so wichtig sie auch zur schnellen Hilfe sind – ist es nicht getan. Es reicht auch nicht, darauf zu warten, dass andere etwas beschließen. Denn bis internationale Vorhaben letztlich von allen unterzeichnet und ratifiziert sind, dauert es eh viel zu lange.   Besser ist es dann, bei sich selbst anzufangen. Denn den Klimawandel kann jeder beeinflussen. Mit unserem eigenen Verhalten können wir täglich eine Entscheidung treffen.    Brauche ich wirklich Aluminiumkapseln für den Kaffee? Immerhin braucht es viel Strom und Wasser zur Herstellung; was unnötig ist, da es genug schmackhafte Alternativen zum Kaffee aus der Kapsel gibt.   Brauche ich jeden Tag Fleisch auf dem Teller? Die Produktion von Fleisch in den Massen, wie wir es konsumieren, erzeugt Unmengen an CO2. Abgesehen davon, dass weniger Fleisch auch gesünder ist. Und vegetarische Gerichte können ebenso lecker sein wie welche mit Fleisch.   Brauche ich so viele Plastiktüten? Rund 25 Minuten ist eine Tüte durchschnittlich in Gebrauch. Rund 60 Millionen Tonnen CO2 entstehen jährlich bei der Herstellung. Packt man sich morgens einen Stoffbeutel ein, kommt man abends im Supermarkt gar nicht in Versuchung.   Sicher, den Klimawandel aufzuhalten oder zumindest abzuschwächen, ist nicht einfach. Es ist anstrengend, weil wir unser Verhalten ändern müssen. Aber es ist auch wichtig: Die Menschen auf den Philippinen sollten Grund genug sein.